Kugelgürteltier

Kugelgürteltier
Tolypeutes tricintus

Kopf-Rumpf-Länge: 20 cm

Mindestflächenvorgabe: 4m²

Haltung Kugelgürteltier:

Für ein Paar Gürteltiere muß mindestens eine Fläche von 4 qm zur Verfügung stehen, die mindestens 18 °C warm ist und dem Grabbedürfnis der Tiere entspricht. Eine Bademöglichkeit ist erwünscht. Als Futter gibt man Katzenfutter, mageres Hackfleisch, Obst, Igelfutter, Insekten, Ei und Hundeflocken. In das Feuchtfutter sollte man regelmäßig etwas Tofu geben. Die Kugelgürteltierzucht gelingt gelegentlich.

Zweizehenfaultier

Zweizehenfaultier. Unau
Choloepus didactylus

Kopf-Rumpf-Länge: 50 bis 70 cm

Mindestflächenvorgabe: 4 qm

Haltung Zweizehenfaultier

Überlebende aus ferner Zeit sind die südamerikanischen Faultiere. In der Frühzeit der Säugetiere war ihr Geschlecht weit verbreitet. Gut haltbar ist das Zweizehenfaultier, das in menschlicher Obhut über 30 Jahre alt werden kann. Die Tiere werden sehr zahm, obwohl sie einen Menschen mit ihren Klauen empfindlich verletzen können. Faultiere brauchen mindestens 20°C, ihre Körperwärmeregulationsfähigkeit ist unvollkommen. Bei der freien Wohnzimmerhaltung hängt man Kletteräste und Sitzbretter unter die Decke ohne Zugang zum Erdboden. Tiere täglich besprühen, trinken nur Tropfwasser! Der Kot wird meist alle 6 Tage abgesetzt und zwar ausschließlich auf dem Erdboden. Der Tierfreund muß sein Faultier also nur alle 6 Tage in eine Schale mit Katzenstreu setzen. Futter: Salat, Chinakohl, Grünkohl, Bananen, Apfel, u.s.w....

Tamandua, Kleiner Ameisenbär

Tamandua, Kleiner Ameisenbär
Tamandua tetradactyla

Kopf-Rumpf-Länge: 60cm

Mindestflächenvorgabe: 6 qm

Haltung Tamandua

Ein zahmer Tamandua erkennt seinen Pfleger und folgt ihm auf Spaziergängen( nur bei Außentemperaturen über 10°C). In der Fütterung erweisen sich die Tiere als anspruchsvoll. Einmal täglich bietet man ein Gemisch aus durchgedrehtem Obst(Banane,Apfel), Quark mit Honig und Fisch, dem ein Kalk-Vitamin Präparat zugegeben wird an. Das Futtergemisch darf nicht zu flüssig und nicht zu fein zerkleinert sein. Zur Förderung der Magentätigkeit gibt man noch morsches Holz, Laub und Erde zum Futter. Der Kot wird nur alle 6 Tage abgesetzt.